Die EVP unterstützt das Projekt Wiggertalstrasse

Die Evangelische Volkspartei Aargau unterstützt die Realisierung der 2. Etappe der Wiggertalstrasse und stimmt dem Grosskredit und dem kantonalen Nutzungsplan zu.

Die geplante Wiggertalstrasse NK204 wird seit Jahrzenten als Rückgrat für eine solide und koordinierte wirtschaftliche Prosperität des funktionalen Entwicklungsraumes "Unteres Wiggertal" bezeichnet. Sämtliche Gemeinden der Region haben darum auch bereits vor über 10 Jahren damit begonnen, ihre Siedlungsentwicklung entlang der geplanten neuen Verkehrsachse aufeinander abzustimmen. Unter anderem ist das regionale und kantonsübergreifende Entwicklungsmodul 1 "Siedlung und Verkehr" vom Jahr 2010 aus dieser Arbeit hervorgegangen. Unisono hat sich die Region immer wieder auch hinter den Vollausbau der Wiggertalstrasse, d.h. inkl. Abschnitt Nord und Aareübergang, gestellt. Die EVP fordert deshalb zusammen mit den Wiggertaler Gemeinden der Region Zofingen, dass die Realisierung des Gesamtprojektes vorangetrieben wird.

Gleichzeitig müssen die ÖV-Projekte des Agglomerationsprogrammes, namentlich die SBB- Haltestellenverschiebung Küngoldingen und die SBB-Haltestelle Oftringen Zentrum weiter bearbeitet und konkretisiert werden. Ebenso ist sicherzustellen, dass weitere zugehörige flankierende Massnahmen aus dem Projekt Verkehrsmanagement zeitgleich mit der Realisierung des Projektes umgesetzt werden können.

Nur wenn sämtliche angedachte und aufeinander abgestimmte Projekte umgesetzt werden, kann von einer effektiven und erfolgreichen Verkehrssanierung in diesem Raum ausgegangen werden.

Man beachte, dass im Gegensatz zur Wiggertalstrasse die Projekte der Agglomerationsprogramme mit namhaften Beiträgen (40%) vom Bund unterstützt werden. Nicht zu vergessen ist dabei, dass die Unterstützungsfrist für die Phase A im Jahre 2013 ausläuft.