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Newsartikel

EVP steht Ersatzkernkraftwerk Beznau kritisch gegenüber

In ihrer Vernehmlassungsantwort zu den Ersatzkraftwerken Beznau macht die EVP klar, dass sie die Energiezukunft in erneuerbaren Energien sieht und fordert vor der Projektierung einer neuen Kernkraftanlage die definitive Lösung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle.

Die EVP geht davon aus, dass eine Kernkraftwerkanlage nur dort gebaut werden kann, wo bereits Kernenergie erzeugt worden ist, denn der politische Widerstand gegen Kernkraftanlagen ist beachtlich. Der sozioökonomische Studie, die den Bau der Ersatzkraftwerke stützt, sollte nach Meinung der EVP eine Berechnung gegenüber gestellt werden, die aufzeigt, welcher gesellschaftliche und wirtschaftliche Nutzen durch dieselben Grossinvestitionen in erneuerbare Energien entstehen würde. Die EVP wünscht sich einen umweltverträglichen Umgang mit Energie und sträubt sich gegen das Richtplanziel, in Beznau 6 Milliarden Franken in risikobehaftete Kernkrafttechnik zu investieren. Ein gewisser Energieengpass würde die notwendige Förderung und Investitionen in Energieeinsparungen, alternative Energien und verbesserte Energieeffizienz auslösen, ist die EVP überzeugt.

 

Demgegenüber hat die EVP ein klares und überzeugtes Ja zur Erneuerung des Aarelaufwasserkraftwerkes Beznau. Dieses soll gemäss EVP nach dem höchsten Stand der Technik gebaut werden, damit es möglichst effizient betrieben werden kann.