Campus-Neubau

Arti­kel­be­zug az vom Mitt­woch, 12. Januar 2011

„Hef­ti­ger Schlag­ab­tausch zwi­schen K. Wernli u. Willy Buch­ser“

 

Her­aus­ra­gende Bil­dung in apart gestal­te­tem Beton mit hel­len Räu­men, spe­zi­fisch für den Hoch­schul­be­trieb geplant – das wird die Zukunft des Cam­pus der Fach­hoch­schule Nord­west­schweiz (FHNW) in Brugg-Windisch sein! Seit bald zehn Jah­ren ist es beschlos­se­nes Ziel, alle aar­gaui­schen Teile der FHNW auf einer Gesamt­an­lage zu kon­zen­trie­ren. Nah­er­ho­lungs­ge­biet und der in nächs­ter Nähe gele­gene in alle Rich­tun­gen bes­tens erschlos­sene öffent­li­che Ver­kehr sind vor­han­den. Das kann der Geg­ner mit sei­ner Anlage nicht bie­ten.

 

Wel­chen Nut­zen brächte es den Stu­die­ren­den der Hoch­schule Päd­ago­gik, wenn sie vom Cam­pus abge­spal­ten, in einer andern Stadt, ohne genü­gend Sport­hal­len, weit ent­fernt vom Bahn­hof in begrenz­tem Gebäu­den, nicht gebaut für eine Hoch­schule, ihr Stu­dium machen müss­ten?

 

Warum will Herr Buch­ser die Pädagogik-Studierenden von der Mög­lich­keit der Zusam­men­ar­beit mit Stu­die­ren­den ande­rer Fach­rich­tun­gen beschnei­den? Das Zusam­men­wir­ken von Tech­nik, Wirt­schaft und Päd­ago­gik ergibt inter­es­sante Berüh­rungs­punkte – die Nut­zung von Ansät­zen, Denk­wei­sen oder zumin­dest Metho­den der ver­schie­de­nen Fach­rich­tun­gen kön­nen erhel­lend sein! In einer anre­gen­den Umge­bung, wo sich junge Frauen und Män­ner mit ver­schie­de­nen Inter­es­sen begeg­nen, lernt sich bes­ser. Das ist die Chance eines Cam­pus!

 

Bei der Abstim­mung geht es um den Kauf der Anlage. Diese Gele­gen­heit muss der Kan­ton packen! Dabei soll nicht nur ein zukünf­ti­ger Besitz den Aus­schlag für ein JA geben, son­dern ganz beson­ders der imma­te­ri­elle Gewinn, den der Aar­gau damit erzie­len wird: Brugg-Windisch wird eine städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung  zuge­stan­den, die den Kan­ton bele­ben wird. Der Aar­gau mit dem Lead für die FHNW bie­tet eine Aus­bil­dungs­stätte, die sich mit den andern mes­sen kann und Leh­rende wie Stu­die­rende anzieht. Ins­be­son­dere die Päd­ago­gik braucht einen her­aus­ra­gen­den Stand­ort! Nach­bar­kan­tone haben da eini­ges zu bie­ten. Wir wol­len genü­gend Lehr­per­so­nen im Aar­gau gut aus­bil­den und auch im Kan­ton behal­ten kön­nen!

 

Die Aar­gaue­rin­nen und Aar­gauer von Diet­wil bis Kai­ser­augst, von Kai­ser­stuhl bis Mur­gen­thal und – da ver­traue ich ganz beson­ders dar­auf - die gross­zü­gi­gen, weit­sich­ti­gen Aarauer und Aaraue­rin­nen, wer­den in gros­ser Zahl für einen star­ken Aar­gau zum Kauf des Cam­pus ein deut­li­ches JA ein­le­gen!

 

Esther Gebhard-Schöni, Gross­rä­tin EVP