Den Aargau als Energiekanton positionieren

Die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei Aar­gau ist erfreut über die Stand­ort­be­stim­mung des Regie­rungs­rats zur Kern­en­er­gie. Sie erach­tet es als rich­tig, dass der Regie­rungs­rat des Ener­gie­kan­tons Aar­gau den Ent­scheid von Bun­des­rat und Natio­nal­rat, die Strom­ver­sor­gung der Schweiz ohne Ersatz der beste­hen­den Kern­kraft­werke sicher­zu­stel­len, unter­stützt.

Damit hat der Regie­rungs­rat die Zei­chen der Zeit erkannt. Nach­dem die Akzep­tanz für die Nukle­ar­tech­no­lo­gie nicht mehr gege­ben ist, sind nun alle Kräfte auf eine neue, umwelt­ver­träg­li­che Strom­ver­sor­gungs­stra­te­gie aus­zu­rich­ten. Die EVP begrüsst es, dass der Regie­rungs­rat nun schnelle und kon­se­quente Ent­schei­dun­gen her­bei­füh­ren will. Wich­tig ist, dass das Ener­gie­ge­setz jetzt kon­se­quent auf die neue Situa­tion aus­ge­rich­tet wird.

 

EVP-Kantonalpräsident Roland Bia­lek fin­det es rich­tig, dass der Kan­ton Aar­gau seine Rolle als Ener­gie­kan­ton bewusst wahr­neh­men will: "Der Kan­ton Aar­gau hat auch aus­ser­halb der Kern­tech­no­lo­gie viel zu bie­ten. Er muss nun aber kon­krete Lösun­gen für die Ener­gie­ver­sor­gung der Zukunft auf­zei­gen, wenn er wei­ter­hin der Ener­gie­kan­ton sein will."