EVP Aargau sagt JA zur Verbindungsspange Buchs Nord

Die EVP Aar­gau sagt JA zur Ver­bin­dungs­spange Buchs Nord und will damit unnö­tige Mehr­kos­ten durch einen ver­zö­ger­ten Bau ver­mei­den.

Für das Vor­ha­ben des Baus einer Ver­bin­dungs­spange in Buchs spricht sich die EVP Aar­gau erneut zustim­mend aus. Dies­mal geht es im Wesent­li­chen darum, einen um CHF 3 Mio. erhöh­ten Gross­kre­dit zu bewil­li­gen, um damit den noch nicht rechts­kräf­tig beschlos­se­nen Inter­es­se­bei­trag der Stadt Aarau abzu­de­cken. Die Gesamt­summe von CHF 11,3 Mio. für das Pro­jekt bleibt sich ins­ge­samt gleich. Die EVP fragt den RR, was geschieht, wenn das Bun­des­ge­richt den Beschwer­de­füh­rern Recht gibt? Sie erwar­tet eine Dar­stel­lung der mög­li­chen Sze­na­rien.
Die EVP hat bereits bei der ers­ten Anhö­rung JA gesagt, aller­dings mit dem Vor­be­halt, das Vor­ha­ben zurück­zu­stel­len bis das Ver­kehrs­ma­nage­ment­kon­zept für die Region voll­stän­dig erstellt sei. Dazu nahm der Regie­rungs­rat in der 1. Bot­schaft Stel­lung und erklärte, diese „Ver­bin­dungs­spange Buchs“ sei eben ein grund­le­gen­des Ele­ment sowohl für das Ver­kehrs­ma­nage­ment­kon­zept als auch für die Netz­stra­te­gie der Region Aarau. Die EVP kann diese Argu­men­ta­tion nach­voll­zie­hen und sieht, dass die Rea­li­sie­rung der Spange ein Teil die­ses Kon­zepts dar­stellt und wei­tere Pla­nun­gen betref­fend Ver­kehrs­ma­nage­ment­kon­zept nicht unbe­dingt damit ver­knüpft wer­den kön­nen. Jeden­falls begrüsst die EVP, mit der Strasse eine wesent­li­che Ent­las­tung des Kreuz­plat­zes in Aarau und der Orts­durch­fahrt Buchs sowie einen bes­se­ren Abfluss des Krei­sels Gais zu erzie­len. Davon pro­fi­tie­ren sowohl der öffent­li­che und der moto­ri­sierte Indi­vi­du­al­ver­kehr als auch der Lang­sam­ver­kehr. Die SBB wol­len im Jahr 2015 die Rea­li­sie­rung des Durch­fahrts­glei­ses ent­lang der Ver­bin­dungs­spange vor­neh­men. Kann die Ver­bin­dungs­strasse nicht vor­gän­gig erstellt wer­den, hätte dies Mehr­kos­ten von CHF 3 Mio. zur Folge. Diese gilt es auf jeden Fall zu ver­mei­den.