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Newsartikel

EVP befürwortet den Materialabbau "Langacher" in Birrhard

Mit der künf­ti­gen Kies­grube "Lang­a­cher" in Birr­hard, als Nach­fol­ge­grube der Kies­gru­ben in Bru­n­egg und Mägen­wil, soll der Mate­ri­al­be­darf zur Bau­stoff­her­stel­lung sicher­ge­stellt wer­den. Das vor­ge­se­hene Abbau­ge­biet liegt ver­kehrs­tech­nisch sehr güns­tig: zen­tral und nahe der Auto­bah­nen A1 und A3. Die Zufahrt zur Kies­grube kann auf­grund der Ver­ein­ba­rung mit der Hol­cim Kies und Beton AG mit geringst mög­li­cher Ver­kehrs­be­las­tung von Sied­lungs­räu­men abge­wi­ckelt wer­den.

Die EVP unter­stützt die Fest­set­zung des Mate­ri­al­ab­bau­ge­bie­tes unter der Vor­aus­set­zung einer spä­te­ren voll­stän­di­gen Auf­fül­lung und Rekul­ti­vie­rung.

 

Die geplante Kies­grube liegt voll­um­fäng­lich inner­halb des Inven­tar­ob­jekts Nr. 1305 "Reuss­land­schaft" des Bun­des­in­ven­tars der Land­schaf­ten und Natur­denk­mä­ler von natio­na­ler Bedeu­tung (BLN). Auf­grund die­ser Aus­gangs­lage ist eine voll­stän­dige Auf­fül­lung und Rekul­ti­vie­rung gemäss heu­ti­gem Zustand zwin­gend. Durch den Mate­ri­al­ab­bau wer­den die Frucht­fol­ge­flä­chen daher nur tem­po­rär bean­sprucht.

Die EVP befür­wor­tet den Mate­ri­al­ab­bau "Lang­a­cher" in Birr­hard gemäss den Vor­ga­ben des Kan­tons. Sollte aber durch irgend­wel­che Gründe von der Wie­der­her­stel­lung des heu­ti­gen Ter­rains abge­wi­chen wer­den, ist zwin­gend die Zustim­mung der ENHK (Eidg. Natur- und Hei­mat­schutz­kom­mis­sion) gemäss NHG (Natur- und Hei­mat­schutz­ge­setz) ein­zu­ho­len. Ein ent­spre­chen­der Pas­sus muss nach Mei­nung der EVP in die Anfor­de­run­gen und Mass­nah­men zur Richt­plan­fest­set­zung "Lang­a­cher" auf­ge­nom­men wer­den.