EVP fordert bezüglich der Südwestumfahrung Brugg – Windisch zentrale SBB-Unterführung für Velofahrer

Die Süd­west­um­fah­rung Brugg - Win­disch (neue K128) ent­las­tet das Zen­trum Brugg -Win­disch von Motor­fahr­zeu­gen und befreit das Rüte­nen­quar­tier vom Aus­weich­ver­kehr. Sie erschliesst auch das Indus­trie­areal Hun­zi­ker für den Schwer­ver­kehr opti­mal. Aller­dings dient das Pro­jekt prak­tisch aus­schliess­lich dem Auto- und Last­wa­gen­ver­kehr. Der Lang­sam­ver­kehr kommt ein­deu­tig zu kurz. Die Que­rung „Unter­werk­strasse“ mit den SBB wird für Velo­fah­rer und Fuss­gän­ger zwar neu­ge­stal­tet, erfolgt aber wei­ter­hin à Niveau mit Bar­riere.

Diese Lösung ist aus Sicht der EVP unge­nü­gend.

Die Schliess­zei­ten sind bei den SBB im Ver­gleich zu Stras­sen­bah­nen sehr lang. Zudem soll die Takt­fre­quenz der Linie Brugg - Aarau in abseh­ba­rer Zeit erhöht wer­den, was zu wei­te­ren Schliess­zei­ten führt. Die EVP for­dert des­halb eine befahr­bare SBB – Unter­füh­rung für Velos. Die EVP erach­tet es aber nicht als sinn­voll eine Unter­füh­rung am peri­phe­ren Ort Unter­werk­strasse zu rea­li­sie­ren. Diese gehört ins Zen­trum von Brugg - Win­disch. Die Stras­sen­kasse muss einen erheb­li­chen Anteil an diese Unter­füh­rung bei­steu­ern. Diese wird u.a. mit LSVA Gel­dern ali­men­tiert, und ist aus­drück­lich für sol­che Pro­jekte bestimmt. Zusam­men­fas­send kann gesagt wer­den, dass die EVP die Süd­um­fah­rung Brugg - Win­disch befür­wor­tet, sofern das Pro­jekt mit einer fahr­rad­t­aug­li­chen Unter­füh­rung im Zen­trum der Agglo­me­ra­tion ergänzt wird und die Stras­sen­kasse einen gros­sen Teil an die­ses Vor­ha­ben bei­steu­ert