Menu Home

Newsartikel

EVP-Initiative "Erbschaftssteuerreform" kommt zustande

Die Initia­tive „Millionen-Erbschaften besteu­ern für unsere AHV“ kommt zustande. Über 120‘000 Unter­schrif­ten sind von EVP, SP und Gewerk­schaf­ten für eine gerechte und mode­rate Erb­schafts­steuer gesam­melt wor­den. Sie wer­den der­zeit beglau­bigt und am 15. Februar bei der Bun­des­kanz­lei ein­ge­reicht.

Die Volks­in­itia­tive „Millionen-Erbschaften besteu­ern für unsere AHV“ kommt zustande. EVP, SP und Gewerk­schaf­ten haben über 120‘000 Unter­schrif­ten für die Erb­schafts­steu­er­re­form gesam­melt. Sie wer­den der­zeit von den Gemein­den beglau­bigt. „Damit wer­den sich die Stimm­be­rech­tig­ten zu einer mode­ra­ten und gerech­ten Erb­schafts­steuer äus­sern kön­nen“, stellt Hei­ner Stu­der als Prä­si­dent des Trä­ger­ver­eins fest.

 

Das Initia­tiv­ko­mi­tee ruft die betrof­fe­nen Gemein­den dazu auf, die Unter­schrif­ten zügig zu beglau­bi­gen und zurück­zu­sen­den. „Wir sind drin­gend auf eine gute Zusam­men­ar­beit der Gemein­de­ver­wal­tun­gen ange­wie­sen“, betont Joel Blunier, Koor­di­na­tor des Trä­ger­ver­eins. Die Erbschaftssteuerreform-Initiative wird am 15. Februar 2013 bei der Bun­des­kanz­lei ein­ge­reicht (9.30 Uhr Point de presse im Bun­des­me­di­en­zen­trum, 10.00 Uhr Ein­rei­chung der Unter­schrif­ten auf der Bun­des­ter­rasse, anschlies­send Apéro im Hotel Kreuz). Alle Inter­es­sier­ten sind bereits heute ganz herz­lich dazu ein­ge­la­den. Die Initia­tive wird getra­gen von EVP, SP, SGB und Grü­nen und unter­stützt von Christ­Net und CSP.

 

Die Volks­in­itia­tive „Millionen-Erbschaften besteu­ern für unsere AHV“ will eine natio­nale Erb­schafts­steuer auf Erb­schaf­ten von mehr als 2 Mil­lio­nen Fran­ken ein­füh­ren und im Gegen­zug die kan­to­na­len Schenkungs- und Erb­schafts­steu­ern auf­he­ben. Dank dem hohen Frei­be­trag wer­den kleine und mitt­lere Ver­mö­gen bewusst aus­ge­klam­mert. Für Unter­neh­men sind erheb­li­che Ermäs­si­gun­gen vor­ge­se­hen, damit ihre Wei­ter­füh­rung nicht gefähr­det wird und die Arbeits­plätze erhal­ten blei­ben. Zuwen­dun­gen an den Ehe­part­ner und an gemein­nüt­zige Insti­tu­tio­nen sind steu­er­frei. Der Steu­er­satz von 20% (nur auf jenem Teil des Nach­las­ses, der 2 Mil­lio­nen über­steigt!) ist im inter­na­tio­na­len Ver­gleich mode­rat. Die Initia­tive ist aus­ge­wo­gen und die Erb­schafts­steuer eine der gerech­tes­ten Steu­ern.

 

Von der Erb­schafts­steu­er­re­form pro­fi­tie­ren alle. Denn die Initia­tive sieht vor, den Ertrag zu einem Drit­tel den Kan­to­nen und zu zwei Drit­teln der AHV gut­zu­schrei­ben. So wird die unge­rechte Ver­mö­gens­ent­wick­lung gemil­dert. Rei­che und Super­rei­che wer­den ver­mehrt in die all­ge­meine Pflicht ein­ge­bun­den. Zudem soll die Ren­ten bezie­hende Gene­ra­tion mit einer mode­rat aus­ge­stal­te­ten Erbschafts- und Schen­kungs­steuer zur Finan­zie­rung der AHV bei­tra­gen. Des­halb: Millionen-Erbschaften besteu­ern für unsere AHV!

 

Bern, den 11. Januar 2013/nh