EVP ist für ein kantonales Krebsregister

Die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei Aar­gau (EVP) sieht viele Vor­teile in einem kan­to­na­len Krebs­re­gis­ter. Des­sen Erhe­bun­gen müs­sen mit den­je­ni­gen der ande­ren Kan­tone gesamt­schwei­ze­risch zusam­men­ge­führt wer­den, um sinn­volle Rück­schlüsse auf Aus­lö­ser oder Begüns­ti­gun­gen von Krebs­er­kran­kun­gen zu machen. Dazu seien gesetz­li­che Grund­la­gen unab­ding­bar.

 

In ihrer Stel­lung­nahme for­dert die EVP die Schaf­fung von gesetz­li­chen Grund­la­gen mit einem Mel­deob­li­ga­to­rium, das kon­se­quent durch­ge­setzt wer­den kann. Nur eine lücken­lose Erfas­sung lasse Rück­schlüsse und eine gezielte Pro­phy­laxe oder gezielte Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen (z. B. geschlechts- und alters­spe­zi­fi­sche Scree­ningpro­gramme) zu. So prio­ri­siert die EVP denn auch ein kan­to­na­les Krebs­re­gis­ter, das eine Mel­de­pflicht bes­ser durch­set­zen könne.

 

Bei den aus­ge­wie­se­nen Kos­ten für den Auf­bau und den Betrieb eines Krebs­re­gis­ters macht die EVP Fra­ge­zei­chen. Aus der Vor­lage sei nicht ersicht­lich, wie sich die ange­ge­be­nen Kos­ten zusam­men­setz­ten. Sie for­dert eine detail­lierte Kos­ten­be­rech­nung für den zu beschlies­sen­den Gross­kre­dit.