EVP unterstützt die Anpassung des Siedlungsgebiets in Muri

Die neuen Trai­nings­plätze bei den Schul- und Sport­an­la­gen "Bach­matte" in Muri sol­len nach Mei­nung der EVP wie geplant gebaut wer­den. Die EVP for­dert die Gemeinde Muri jedoch auf, mit dem noch zur Ver­fü­gung ste­hen­den Bau­land haus­häl­te­risch umzu­ge­hen.

Bei den Schul- und Sport­an­la­gen "Bach­matte" sind neue Trai­nings­plätze geplant. Sie sol­len als Ersatz für die beste­hen­den Trai­nings­plätze im Gebiet "Brüel" hin­ter dem Bahn­hof die­nen, weil Pläne beste­hen, die­ses Gebiet, wel­ches in der Wohn­zone W3 und in der Gewer­be­zone liegt, zonen­ge­recht zu über­bauen. Dazu sind eine Richt­plan­an­pas­sung und die Zuwei­sung einer ent­spre­chen­den Flä­che in die Zone für öffent­li­che Bau­ten und Anla­gen erfor­der­lich. Die Ein­zo­nung "Bach­matte" umfasst eine Flä­che von ins­ge­samt 2,6 Hekt­a­ren. In die Zone für öffent­li­che Bau­ten und Anla­gen wer­den 2,4 Hekt­a­ren ein­ge­zont, 0,2 Hekt­a­ren wer­den der Ufer­schutz­zone zuge­wie­sen. Die Bau­zone von Muri erfährt durch diese Pla­nung eine Ver­grös­se­rung um 2,4 Hekt­a­ren.

Die EVP befür­wor­tet das Vor­ha­ben, obwohl sie keine Mög­lich­keit sieht, die Neu­ein­zo­nung im Bau­ge­biet von Muri zu kom­pen­sie­ren. Die Gemeinde Muri wird daher auf­ge­for­dert, in der lau­fen­den Teil­re­vi­sion der Nut­zungs­pla­nung Instru­mente ein­zu­füh­ren, wel­che sicher­stel­len, dass mit dem noch zur Ver­fü­gung ste­hen­den Bau­land haus­häl­te­risch umge­gan­gen wird und krebs­ar­ti­ges Wachs­tum unter­bun­den wer­den kann.