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EVP will einfache Verfahren für Windenergie

Die EVP will ein­fa­che und klare Ver­fah­ren, wel­che die Wind­en­er­gie­pro­duk­tion im Aar­gau ermög­li­chen. Sie äus­sert sich wie folgt zur Ver­nehm­las­sung „Anpas­sung des Richt­plan­ka­pi­tels E 1.3 Wind­kraft“.

Die EVP will ein­fa­che und klare Ver­fah­ren, wel­che die Wind­en­er­gie­pro­duk­tion im Aar­gau ermög­li­chen. Die unter­neh­me­ri­sche Frei­heit muss durch rea­lis­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen geför­dert wer­den. Für Wind­kraft­an­la­gen sol­len die glei­chen Rechts­mit­tel gel­ten wie bei ande­ren Bau­vor­ha­ben inner­halb und aus­ser­halb von Bau­zo­nen.

 

Ganz im Gegen­satz dazu ent­hal­ten die Ergän­zun­gen des Regie­rungs­ra­tes zum Richt­plan­ka­pi­tel E 1.3 von Wind­kraft­an­la­gen schi­ka­nöse Auf­la­gen, wel­che neue Wind­kraft­werke behin­dern, bezie­hungs­weise ver­hin­dern. Die Auf­lage von min­des­tens drei gros­sen Wind­kraft­an­la­gen pro Stand­ort lehnt die EVP strikte ab. Dadurch wer­den die Hür­den für Wind­kraft­an­la­gen wesent­lich erhöht. Nur grosse Strom­un­ter­neh­mun­gen kön­nen solch hohe Inves­ti­tio­nen täti­gen. Wind­kraft­werke mit Bür­ger­be­tei­li­gung, wie sie im Aus­land mit Erfolg rea­li­siert wur­den, wer­den durch den finan­zi­el­len Auf­wand fak­tisch ver­un­mög­licht. Bei­spiele zei­gen aber, dass gerade sol­che Anla­gen nach anfäng­li­cher Beden­ken und Vor­be­halte grosse Akzep­tanz in der Bevöl­ke­rung erfah­ren. Des Wei­te­ren hat sich gezeigt, dass der Bau einer ein­zi­gen moder­nen Gross­wind­kraft­an­lage durch­aus wirt­schaft­lich sein kann.

 

Auch für kleine Wind­kraft­an­la­gen (bis 30 m Gesamt­höhe) sol­len nach Ansicht der EVP die Bedin­gun­gen kla­rer und ein­fa­cher sein. Dass diese Anla­gen einen beson­de­ren Pas­sus in einem Nut­zungs­plan benö­ti­gen ist unak­zep­ta­bel. Die dadurch nöti­gen Ver­fah­ren sind lang­wie­rig und daher unver­hält­nis­s­mäs­sig für eine kleine Wind­kraft­an­lage. Auch wider­spricht die­ser Pas­sus den Bemü­hun­gen von Bun­des­rä­tin Doris Leuthard und des eidg. Par­la­ments, wel­che gute und ver­ein­fachte Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen will, damit die Ener­gie­wende gelingt. Die EVP ist der Mei­nung, dass Wind­kraft­an­la­gen grund­sätz­lich die Min­dest­an­for­de­run­gen des Bun­des erfül­len müs­sen. Im Übri­gen sol­len für die Anla­gen die glei­chen Bestim­mun­gen gel­ten wie beim Bauen aus­ser­halb von Bau­ge­biet, bei­spiels­weise bei Sen­de­mas­ten.

 

Suhr, den 6. Dezem­ber 2012