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In den Bundesrat gehören die Besten!

Für Niklaus Hari, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion EVP Schweiz, gilt: Haupt­sa­che, die bes­ten Leute sind im Bun­des­rat.

 

Mit der heu­ti­gen Bun­des­rats­wahl hat sich nichts Grund­le­gen­des geän­dert. Alle bis­he­ri­gen Bun­des­rä­tin­nen und Bun­des­räte, die wie­der kan­di­diert haben, sind im Amt bestä­tigt wor­den. Für die zurück­tre­tende Miche­line Calmy-Rey ist der Frei­bur­ger Stän­de­rat Alain Ber­set in die Lan­des­re­gie­rung gewählt wor­den. Ange­sichts des rie­si­gen Medi­en­rum­mels in den letz­ten Wochen eine beschei­dene Per­so­nal­ro­chade.

 

Die EVP will, dass die bes­ten Män­ner und Frauen in den Bun­des­rat gewählt wer­den. Per­sön­lich­kei­ten, die mit ande­ren zusam­men­ar­bei­ten kön­nen. Das ist lei­der nicht immer der Fall. Am heu­ti­gen Wahl­tag ist die­ses Ziel eini­ger­mas­sen erreicht wor­den. Die EVP wünscht allen Gewähl­ten gutes Gelin­gen und viel Freude in ihrem Amt. Möge Gott sie len­ken und lei­ten und im Inter­esse von allen Men­schen in der Schweiz zu guten Ent­schei­den füh­ren.

 

Die SVP hat ein­mal mehr das Ende der Kon­kor­danz beschwo­ren und sowohl den Sitz von Simo­netta Som­maruga wie von Johann Schneider-Ammann ange­grif­fen – im Wis­sen, dass sie mit dem West­schwei­zer Jean-François Rime keine Chance hat. Das Par­la­ment habe sich bewusst für einen Über­gang zu einer Koali­ti­ons­re­gie­rung ent­schie­den, in wel­cher wie im Aus­land wech­selnde Macht­blö­cke die poli­ti­sche Aus­rich­tung der Regie­rung bestim­men wür­den. Das ist – mit Ver­laub – Hum­bug. Die SVP ist nach wie vor in der Regie­rung ver­tre­ten und hat sich das Pro­blem mit Eve­line Widmer-Schlumpf sel­ber ein­ge­brockt. Die Kon­kor­danz ist gewähr­leis­tet.

 

Damit keine Miss­ver­ständ­nisse ent­ste­hen: Es ist nicht opti­mal, dass die grösste Par­tei der Schweiz nicht mit zwei Bun­des­rä­ten ver­tre­ten ist. Nach anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten hat sie zwei wähl­bare Kan­di­da­ten gestellt. Doch mit je zwei Sit­zen wären FDP und SVP bei gemein­sam rund 40% Wäh­ler­an­teil deut­lich über­ver­tre­ten gewe­sen. Erfolgt der­einst der Rück­tritt von Eve­line Wid­mer Schlumpf, wird dies die Gele­gen­heit sein, die Situa­tion zu berei­ni­gen.

 

Niklaus Hari

Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion der EVP Schweiz