Ja zum Förderprogramm Energie 2012/13

Die EVP Aar­gau befür­wor­tet grund­sätz­lich das För­der­pro­gramm Ener­gie 2012 bis 2013, sie ver­tritt jedoch die Auf­fas­sung, dass vor dem Beschluss eine Grund­satz­dis­kus­sion erfol­gen sollte, wie nach der Fukus­hi­ma­ka­ta­stro­phe die Ener­gie­wirt­schaft ent­wi­ckelt oder umge­baut wer­den soll. Die EVP möchte lösungs­ori­en­tierte und rich­tungs­wei­sende Tech­no­lo­gien för­dern, wel­che einen Ersatz der Hoch­ri­si­ko­tech­no­lo­gie Kern­kraft ermög­li­chen.

Die EVP unter­stützt die geplante För­de­rung von Son­nen­kol­lek­to­ren, Klein­holz­feue­run­gen, Gross­holz­feue­run­gen, Miner­gie, Abwär­me­nut­zun­gen und Pilot­an­la­gen, stellt jedoch in Frage, ob Wär­me­pum­pen noch finan­zi­ell unter­stützt wer­den soll­ten. Nach Ansicht der EVP soll­ten, wenn über­haupt, nur noch bei einem Ersatz einer elek­tri­schen Wider­stands­hei­zung För­der­gel­der für Wär­me­pum­pen flies­sen.

 

Die EVP bean­tragt daher, dass mit den frei wer­den­den Mit­teln der Kan­ton Bau­ten för­dern soll, wel­che aut­ark einen Ganz­jah­res­de­ckungs­grad mit erneu­er­ba­rer Ener­gie für Hei­zung und Warm­was­ser von 90% und mehr aus­wei­sen.

Tech­nik und Know­how für Bau­ten mit hohem sola­ren Ganz­jah­res­de­ckungs­grad für Hei­zung und Warm­was­ser sind vor­han­den. Der Mach­bar­keits­be­weis dafür wurde erbracht, wie dies von der Pio­nier­firma Jenni Ober­burg auf­ge­zeigt wer­den konnte.