Rahmengesetz aus Sicht der EVP nur zufriedenstellend

Die EVP befür­wor­tet die Ver­pflich­tung der Gemein­den, den Zugang zu einem bedarfs­ge­rech­ten Ange­bot an fami­li­en­er­gän­zen­der Betreu­ung von Kin­dern sicher­zu­stel­len. Das vor­lie­gende Rah­men­ge­setz regelt dies aus Sicht der EVP nur zufrie­den­stel­lend.

Die zu erset­zende PAVO (Pfle­ge­kin­der­ver­ord­nung) beinhal­tete im Zen­trum das Kinds­wohl. Das vor­lie­gende Rah­men­ge­setz regelt pri­mär nur die Finan­zie­rung. Das Kinds­wohl (Würde des Kin­des, Ent­wick­lung, Sozia­li­sa­tion) fehlt in die­ser Vor­lage. Die heu­ti­gen Kin­der sind unsere zukünf­tige Gesell­schaft. Aus die­sem Fokus muss die­sem Aspekt mehr Beach­tung geschenkt wer­den.

Des Wei­te­ren bemän­gelt die EVP, dass im Gesetz keine all­ge­mein gül­tige Rege­lung der Qua­li­tät ent­hal­ten ist und dadurch jede Gemeinde eigene Vor­ga­ben und Richt­li­nien zu erstel­len hat.

Da in der aktu­el­len poli­ti­schen Situa­tion eine enge Qua­li­täts­re­ge­lung durch den Kan­ton nicht mehr­heits­fä­hig ist, for­dert die EVP vom Kan­ton min­des­tens die Emp­feh­lung ein­heit­li­cher Mini­mal­stan­dards.

Fami­li­en­ex­terne Kin­der­be­treu­ungs­struk­tu­ren mit guter Qua­li­tät för­dern zusätz­lich zum Kinds­wohl auch die Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät der Gemein­den und somit auch den Zuzug von bes­ser situ­ier­ten Ein­woh­nern / Steu­er­zah­lern.