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Newsartikel

Richtplananpassung in Gontenschwil

Die EVP befür­wor­tet die Aus­wei­tung der Indus­trie­zone im Gebiet Mätten­feld, ver­langt aber eine flä­chen­ef­fi­zi­ente Bebau­ung.

Das beste­hende Indus­trie­ge­biet, wel­ches am nörd­li­chen Rand des Sied­lungs­ge­biets von Gon­ten­schwil liegt und durch die WSB-Bahnline Menziken–Aarau von den rest­li­chen Bau­zo­nen getrennt wird, soll durch die Ein­zo­nung "Mätten­feld" erwei­tert wer­den. Die zur Ein­zo­nung vor­ge­se­hene Flä­che von 2,47 Hekt­a­ren ist bes­tes Land­wirt­schafts­land (Frucht­fol­ge­flä­che). Es muss daher eine Güter­ab­wä­gung gemacht wer­den, zwi­schen Erwei­te­rung der Indus­trie­zone mit ent­spre­chen­den Arbeits­plät­zen und dem unwie­der­bring­li­chen Ver­lust von bes­tem Kul­tur­land.

 

Die EVP befür­wor­tet in Anbe­tracht der eher schwie­ri­gen Arbeits­platz­si­tua­tion im obe­ren Wynen­tal die Aus­wei­tung der Indus­trie­zone im nord­west­li­chen Bereich des Gebiets "Mätten­feld". Das aber nur, wenn die Anfor­de­run­gen an die nach­fol­gende Nut­zungs­pla­nung mit einem Pas­sus ergänzt wer­den, wel­cher eine Pflicht für eine flä­chen­ef­fi­zi­ente Bebau­ung beinhal­tet. Nega­tiv­bei­spiele sind die vie­len ein­ge­schos­si­gen Aldi- und Lidl-Überbauungen, wel­che in höchs­tem Masse Flä­chen­fres­ser sind. Ent­spre­chend for­dert die EVP auch von den Indus­trie­bau­ten, wel­che erstellt wer­den sol­len, dass sie mög­lichst flä­chen­spa­rend rea­li­siert wer­den. Es ist zu beden­ken, dass eine Aus­wei­tung der Bau­zone nord­west­lich des Gebiets "Mätten­feld" nicht mehr mög­lich ist. So steht es ja auch in den Vernehm-lassungsunterlagen.