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Newsartikel

Stellungsnahme zur Anhörung zur Änderung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Binnenschiffahrt (Kitesurfen)

Die EVP erach­tet die Zulas­sung von Kitesur­fen auf dem Hall­wi­ler­see als pro­ble­ma­tisch.

Fol­gende Gründe füh­ren zu die­ser kri­ti­schen Hal­tung: In den ver­gan­ge­nen Jah­ren gab es Vor­stösse zur Locke­rung des Hall­wi­ler­see­schutz­de­krets. Einer­seits betraf es die ver­mehrte Bewil­li­gung von Ver­an­stal­tun­gen, ande­rer­seits die Ein­schrän­kung von Bau­zo­nen. Es hat sich gezeigt, dass mit den Akti­vi­tä­ten rund um den und auf dem Hall­wi­ler­see sehr sen­si­bel umge­gan­gen wer­den muss. Beide Ansin­nen wur­den abge­lehnt.

Im Anhö­rungs­be­richt des Regie­rungs­ra­tes wird aus­führ­lich dar­ge­legt, wes­halb dem Ufer­schutz und dem Vogel­schutz eine grosse Bedeu­tung zukommt. Diese Ansicht teilt die EVP voll­um­fäng­lich.

Aus­ser­dem bleibt das Was­ser­ski­fah­ren wei­ter­hin unter­sagt, was die EVP eben­falls begrüsst. Es wird erwähnt, dass das Kitesur­fen mit die­sem ver­gleich­bar ist.
Der Stel­lung­nahme der Kitesur­fer ist zu ent­neh­men, dass ihre Sport­art zumin­dest von der Geschwin­dig­keit des Glei­tens her ver­gleich­bar mit der Sport­art „Wind­sur­fen“ sei. Diese wie­derum ist auf dem Hall­wi­ler­see zuge­las­sen. Hier scheint ein Kon­flikt zu beste­hen. Der Regie­rungs­rat wird daher gebe­ten, auf­zu­zei­gen, wes­halb Wind­sur­fen auf dem Hall­wi­ler­see weni­ger pro­ble­ma­tisch ist und daher tole­riert wer­den kann.

Die EVP lehnt das Kitesur­fen auf dem Hall­wi­ler­see ab, weil das Gebiet auf und rund um den Hall­wi­ler­see durch das Frei­zeit­ver­hal­ten unse­rer Gesell­schaft bereits sehr stark belas­tet ist und der See in sei­ner gerin­gen Aus­deh­nung und den vie­len Schutz­zo­nen für die Sport­art eher unge­eig­net ist. Somit kann die EVP der Ände­rung des EG zum BG über die Bin­nen­schiff­fahrt, wie sie der Regie­rungs­rat vor­schlägt, zustim­men.