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Newsartikel

Umgang mit Demenz

Alz­hei­mer und Demenz kom­men mit der zuneh­men­den Zahl alter Men­schen immer häu­fi­ger vor. Was kön­nen Ange­hö­rige tun? Der Vor­trag der Ver­an­stal­tungs­reihe 2010, der von der EVP Rhein­fel­den orga­ni­siert wurde, zeigte Per­spek­ti­ven auf.

Pfle­ge­fach­mann und Bewe­gungs­trai­ner Erich Weid­mann aus Brugg infor­mierte über die Zah­len der Betrof­fe­nen und wies dar­auf hin, dass ein gros­ser Teil der Erkrank­ten von Ange­hö­ri­gen gepflegt wür­den.

 

 

Demenz­kranke fie­len vor allem auf, indem sie beste­hende Regeln und Kon­ven­tio­nen nicht mehr ein­hal­ten könn­ten. Oft sei ihr unge­wöhn­li­ches Ver­hal­ten kein Grund, ein­zu­schrei­ten und es zu kor­ri­gie­ren. Denn die betrof­fe­nen Men­schen han­del­ten gemäss ihrer eige­nen Logik, und diese könne oft von Ange­hö­ri­gen nach­voll­zo­gen wer­den, wenn sie sich in ihre Lage hin­ein­ver­setz­ten. Weid­mann ist über­zeugt, dass heute das Wis­sen, wie mit Demenz­kran­ken umge­gan­gen wer­den könne, wesent­lich bes­ser sei als vor 25 Jah­ren. Aber es brau­che noch Auf­klä­rungs­ar­beit.

 

 

Aus Kos­ten­grün­den dränge die Poli­tik dar­auf, dass mög­lichst viele Demenz­kranke zu Hause gepflegt wer­den. Dies for­dere beson­ders die Spitex­or­ga­ni­sa­tio­nen her­aus, die sich auf diese Situa­tion noch ein­stel­len müss­ten. Ins­be­son­dere müsse auch das Abrech­nungs­sys­tem der Spitex über­ar­bei­tet wer­den, denn gerade bei Demenz­kran­ken sei der Fak­tor Zuwen­dung von gros­ser Bedeu­tung. Weid­mann riet, sorg­fäl­tig das Gespräch mit Men­schen zu suchen, die Anzei­chen von Demenz oder Alz­hei­mer zeig­ten und plä­dierte für Abklä­run­gen zur Früh­er­ken­nung.